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Kleingartendach selber reparieren – Streichen oder kleben

Ein schönes Gartenhaus

Zu einem schönen Gartenhaus gehören nicht nur schöne Wände, sondern auch ein gutes Dach. Aber gerade das Dach des Gartenhauses wird oft sehr stiefmütterlich behandelt. Dabei hat das Kleingartendach eine wichtige Funktion zu erfüllen. Es muss dicht sein und das Häuschen vor Feuchtigkeit schützen. Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass das Dach des Gartenhauses sehr häufig im Blickfeld liegt. Schon allein deshalb sollten sich Gartenbesitzer darüber Gedanken machen, wie sie ihr Dach gestalten möchten.

Das Dach des Gartenhauses reparieren

Das Dach des Gartenhauses sollte regelmäßig auf Schäden überprüft werden. Spätestens dann, wenn Wasser in die Laube eindringt, ist es Zeit zum Handeln. Nicht immer muss dabei das ganze Dach ausgewechselt werden. Wenn nur wenig Wasser eindringt, kann es durchaus sein, dass sich die Dachpappe verschoben hat oder eine Bitumenbahn neu verklebt werden muss. Es macht wenig Sinn, Reparaturen zu planen, ohne das Dach einer ausgiebigen Visite unterzogen zu haben.

Beachtet werden muss zum Beispiel:

  • wie viel Wasser dringt ein
  • haben sich Bahnen gelöst
  • gibt es mehrere kleine Schäden oder einen großen
  • lohnt sich eine Reparatur, oder muss es ein neues Dach werden

Bei kleinen Schäden ist es oft ausreichend, wenn die entsprechenden Stellen neu gestrichen werden. Die Außentemperaturen sollten dabei auf keinen Fall unter 10 °C oder über 30 °C liegen. Eine weitere Voraussetzung ist ein trockenes Dach. Nur dann, wenn das Dach trocken ist, ist auch gewährleistet, dass der neue Anstrich gut hält. Wenn der Anstrich getrocknet ist, steht auf jeden Fall eine Generalprobe an. Das Dach sollte gut mit Wasser bespritzt werden, um noch eventuell vorhandene undichte Stellen zu finden. Ein großer Vorteil beim Streichen des Gartendaches ist die Tatsache, dass auch ungeübte Handwerker oder Laien gut damit zurechtkommen. In den meisten Fällen ist es bei kleineren Reparaturen vollkommen ausreichend, das Dach zu streichen.

Ganz anders sieht es natürlich aus, wenn die Schäden schon etwas größer sind. Dann reicht das Streichen in der Regel nicht mehr aus und es muss neue Bitumenbahn verklebt werden. Bei einer kleinen Dachfläche ist eine einfache Deckung meistens ausreichend. Dabei wird an der tiefsten Stelle des Daches mit der ersten Bahn begonnen. Diese Bahn wird mit Dachpappennägel auf dem Holz befestigt. Die zweite Bahn sollte die erste Bahn um ca. 10 cm überlappen. So wird eine Bahn nach der anderen gelegt und befestigt. Ist das ganze Dach belegt, wird es mit einer Dachklebemasse bestrichen. Um das Dach neu zu decken, sollte man allerdings handwerkliche Fähigkeiten besitzen. Auch ein neues Dach muss gepflegt und gewartet werden.

Generell gilt, dass kleine Risse mit Kaltklebemasse sehr gut ausgebessert werden können. Selbst kleine Löcher können damit repariert werden. In regelmäßigen Abständen von 3-4 Jahren sollte außerdem das komplette Dach mit einem Schutzanstrich versehen werden.

Das Dach kleben, oder besser streichen?

Ob das Dach geklebt oder gestrichen wird, ist eine Frage, die jeder für sich selber entscheiden muss. Beide Varianten haben ihre Vorteile, aber auch Nachteile. Das Dach streichen macht vor allem dann Sinn, wenn es sich um regelmäßige Wartungsarbeiten handelt oder kleine Schäden ausgebessert werden sollen. Bei vorhandenen größeren Schäden ist es sinnvoller, das Dach zu kleben und eventuelle Schäden mit Dachpappe auszubessern. Für welche der Varianten sich Gartenbesitzer entscheiden, hängt in erster Linie von ihren eigenen Vorlieben ab. Für beide Varianten werden im Handel gute Materialien angeboten, die sich relativ leicht verarbeiten lassen.