Gute Voraussetzungen für ein Smart Home schaffen

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/smart-home-haus-technik-multimedia-3920905/

Smart Home Technik gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Die kleinsten Einsteigeroptionen sind für wenig Geld zu haben. Und hat man erst einmal angefangen, die Vorteile der Digitalisierung zu genießen, wird oft noch mehr gewünscht. Ein richtiges Smart Home soll her.

Doch das ist leichter gesagt, als getan. Denn ein Radio per Sprachsteuerung zu aktivieren, ist etwas völlig anderes als vollautomatisierte Rollläden, Heizungssysteme oder Sicherheitstechnik. Somit sollten sich Hausbesitzer und Hausbauer unbedingt damit auseinandersetzen, welche Grundvoraussetzungen eine Immobilie erfüllen sollte.

Welches Digitalisierungslevel ist erwünscht?

Nicht jede Immobilie ist für größere Smart Home Projekte geeignet. Das gilt zum Beispiel für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Obwohl Modernisierungen auch hier grundlegend erwünscht sind, müssen alle Veränderungen genehmigt werden. Die Denkmalschutzbehörde kann also einen Strich durch die Rechnung machen.

In diesen Fällen ist eine hochgradige Digitalisierung schwer umzusetzen. Daher sollte rechtzeitig festgelegt werden, welches Level erreicht werden soll. Das gilt nicht nur für denkmalgeschützte Gebäude und Wohnungen. Auch beim Hausbau oder der Sanierung einer Immobilie ist rechtzeitige Planung wichtig.

Einfache Smart Home Systeme wie Sprachsteuerung von Lautsprechern oder ein einfaches Überwachungssystem sind nahezu überall eine Option. Sollte jedoch auf vollautomatisierte Prozesse gesetzt werden, müssen zusätzliche Kabel verlegt werden – und das ist mit Mehrkosten verbunden. Auch die Steckdosen in der Wohnung müssen strategisch clever platziert sein. Eine fachliche Beratung ist schon bei der Planung sehr sinnvoll.

Einfache Smart Home Lösungen

Funkbasierte Smart Home Systeme sind meist einfach zu installieren. Mit ein wenig Grundwissen im Bereich der Software-Installation können Geräte innerhalb von einigen Minuten oder Stunden startbereit sein. Ohnehin beginnen viele Smart Home Fans auf diese Weise: Zunächst wird eine recht grundständige Technik gewählt. Dabei wird erkannt, welche Vorteile Smart Technik hat und es werden mehr und mehr Geräte angeschafft.

Doch schon bei einfachen Smart Home Lösungen sollten ein paar Dinge beachtet werden. So muss die Stromversorgung vor allem garantiert werden, wenn Sicherheitsaspekte bedacht werden müssen. Steckdosen mit Abdeckung in feuchten Räumlichkeiten, Notstrom für sicherheitsrelevante Technik und ein Schutz des WLAN-Routers vor Hackerangriffen – all dies lohnt sich schon für kleinere technische Veränderungen. Zusätzlich muss bedacht werden, dass Strom gebraucht wird. Während immobilienumfassende Smart Home Lösungen oftmals mit Solarstrom verbunden sind und energieoptimiert arbeiten, sind einzelne Geräte Stromfresser.

Ein modernes Smart Home kreieren

Beim Neubau oder einer Kernsanierung ist es für viele Menschen heute sinnvoll, die Grundlagen für ein echtes Smart Home zu schaffen. Dafür werden Steckdosen clever platziert, Kabel sicher verlegt und die Voraussetzungen für Erweiterungen geschaffen.

Zu den Annehmlichkeiten moderner Smart Homes gehört die Steuerung von Temperatur. Dies geschieht automatisch. So wird die Temperatur heruntergesetzt, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben – ohne Zutun. Nähert sich ein Bewohner dem Haus, wird die Temperatur heraufgesetzt.

Weitere Smart Home Annehmlichkeiten:

  • Alarmanlage, die Gefahrensituationen automatisch erkennt
  • Lichtsteuerung anhand der tatsächlichen Lichtverhältnisse
  • automatisches Energiesparen durch Leistungsoptimierung
  • Kleinkind- und Haustierüberwachung per App

Bei all diesen Dingen muss klar sein, dass Sicherheit ein wichtiges Thema ist. Einerseits sollte die Stromversorgung gesichert sein. Sicherheitssysteme können sonst ausfallen und Bewohner aussperren. Oder aber die Temperatur spielt verrückt, wenn es einen Stromausfall gab.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt ist der Schutz vor Hackerangriffen. Smart Homes sind beliebte Ziele von Kriminellen. Kameras werden angezapft und Türen verriegelt. Eine besonders perfide Masche ist das Übernehmen von Lautsprecheranlagen, um die Bewohner zu terrorisieren. Umgehen lässt sich dieses Problem unter anderem mit einer fachgerechten Installation und einer 2-Faktor-Authentisierung.