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Carport aus Holz selber bauen – Anleitung und Tipps

Gegenüber einer geschlossenen Garage hat ein Carport den Vorteil, dass er das Fahrzeug zu deutlich niedrigeren Kosten beispielsweise vor Regen, Hagel und Schnee schützt. Experten des ADAC bestätigen außerdem, dass Fahrzeuge durch die permanente Belüftung eines Carports deutlich weniger als in Garagen zur Rostbildung neigen. Architekten wissen die enorme Anpassungsfähigkeit der Carports aus Holz zu schätzen.

Besonders günstig wird der Carport Marke „Eigenbau“. Er bietet den Pluspunkt der freien Gestaltung, wobei es aber wichtig ist, dabei die notwendige Baugenehmigung im Auge zu behalten. Der Unterstand für Fahrzeuge kann frei stehend oder als so genannter Anlehncarport errichtet werden. Er bietet wahlweise Platz für ein Auto oder für mehrere Fahrzeuge. Eine Integration eines Raums für Gartengeräte oder eines Unterstands für Mülltonnen oder Fahrräder ist ebenso möglich. Kurz gesagt: Ein Carport lässt sich flexibler an die Wünsche der künftigen Nutzer anpassen als eine Garage (siehe: SZ – Carport oder Garage).

Die Vorbereitungen für den Eigenbau von Carports

Nachdem eine geeignete Fläche ausgewählt wurde, muss zuerst einmal eine Baugenehmigung eingeholt werden. Dazu sind die Vorlage eines Bauplans sowie eine Grundsstücksskizze notwendig. Wer seinen Carport mit einem industriell vorgefertigten Bausatz errichten möchte, hat den Vorteil, dass der Bauplan zu den beigefügten Dokumenten gehört und nicht selbst erstellt werden muss. Wie ein selbst angefertigter Bauplan für einen Carport für den Antrag auf die Baugenehmigung aussehen könnte, ist hier einsehbar.

Soll die Fläche unter dem Carport gepflastert werden, müssen vorbereitend die Fundamente für die tragenden Pfosten gesetzt werden. Alternativ können zum Schutz der Pfosten auch Hülsen verwendet werden, die beim Zaunbau zum Einsatz kommen. Beim Pflastern oder Betonieren ist ein leichtes Gefälle wichtig, damit sich kein Wasser auf der Stellfläche sammeln kann. Bei der Belegung der Bodenfläche mit Rasengittersteinen kann das Gefälle vernachlässigt werden.


Welche Materialien und Werkzeuge sind für den Bau eines Carports nötig?

Da die Seiten eines Carports aus Holz ziemlich lang sind, sollten die vier Eckpfosten an den Längsseiten von jeweils einem Stützposten ergänzt werden.

Daraus ergibt sich folgende Materialliste:

  • 6 x Stützpfosten
  • 4 Querbalken als Träger des Dachs
  • 14 kurze Diagonalbalken zur Verankerung der Stützpfosten
  • ausreichend Bretter/Paneele zur Belegung der Dachfläche
  • ausreichend Holzschrauben
  • metallene Winkel zur Verbindung der tragenden Elemente

Als Alternative zu den Dachbrettern können auch Metallpaneele oder Paneele aus Kunststoff verwendet werden. Hier sollte aber genau auf die ausgewiesene Schneelast geachtet werden. Gegebenenfalls ist eine Stützung durch zusätzliche Querstreben erforderlich.

Die Liste der benötigten Werkzeuge ist ziemlich kurz und kann aus dem üblichen Bestand einer Hobbywerkstatt abgedeckt werden:

  • Bohrmaschine mit Bohrern
  • Schraubendreher
  • Säge
  • Zollstock, Winkelmesser, Bleistift
  • Wasserwaage
  • Hammer


Die Schritt-für Schritt-Bauanleitung für den Carport aus Holz

  1. Stützpfosten auf Länge zusägen (An eine leichte Neigung der Dachfläche denken!)
  2. Stützpfosten in den Hülsen verankern
  3. Querbalken und Längsbalken auf Länge zusägen
  4. Enden der Quer- und Längsbalken mit einem 45-Grad-Winkel versehen
  5. Querbalken miteinander verbinden und auf die Stützpfosten auflegen.
  6. Diagonalstreben an Länge anpassen und an einem Ende mit einem 45-Grad-Winkel versehen: Bei den Diagonalstreben beträgt der Winkel am oberen Ende keine 45 Grad, sondern weicht durch die Neigung des Dachs ein wenig ab. Deshalb muss er individuell ausgemessen werden.
  7. Diagonalstreben einschrauben
  8. Stützstreben für den Dachaufbau ausmessen, zusägen und einschrauben
  9. gewünschte Dachbelegung aufbringen und verschrauben

Damit wäre die Grundkonstruktion für einen Carport aus Holz abgeschlossen. Wer sich seitlich und/oder an der Rückseite einen Wetter- und Sichtschutz wünscht, kann mit handelsüblichem Zubehör für den Zaunbau ergänzend Flechtwände oder Zaunsfelder einsetzen. Auch begrünbare Zäune wie beispielsweise Rankgitter wären ein guter Sicht- und Wetterschutz für einen selbst gebauten Carport aus Holz.

 

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Fertiggaragen – Was ist beim Bau einer Fertiggarage zu beachten?

Das Auto, Gartengeräte oder auch andere Dinge vor Wind und Wetter, aber auch vor Diebstahl zu schützen, liegt vielen Hausbesitzern am Herzen. Jedoch ist der Garagenbau oft kein günstiges Unterfangen und noch dazu nicht selten mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen für den Bau einer Fertiggarage entscheiden. MC Garagen ist beispielsweise ein sehr bekannter Hersteller von Fertiggaragen. Die Produkte von MC Garagen sind auf www.fertiggarageninfo.de zu finden.