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Baumaterial

Wie wird Einblasdämmung gemacht?

Gerade bei älteren Bestandsimmobilien ist in den meisten Fällen nur eine unzureichende Wärmedämmung gegeben. Um die Energiebilanz des Hauses zu verbessern, ist es sinnvoll, mithilfe der Einblasdämmung eine zusätzliche Dämmschicht einzubringen.

Vorteile der Einblasdämmung
Bei diesem Verfahren wird Steinwolle eingesetzt. Diese besteht aus verschiedensten Gesteinsarten, die auf ungefähr 1.500 Grad Celsius erhitzt und verflüssigt werden. Dieser Masse werden dann verschiedene Bindemittel zugesetzt, bevor die Fasern verdichtet und im nächsten Schritt ausgehärtet werden. Die Luftzirkulation, die beispielsweise bei einem zweischaligen Mauerwerk vorhanden ist, wird mit der Steinwolle unterbunden, was nicht nur eine bessere Energie- und Wärmebilanz, sondern auch einen optimalen Brandschutz zur Folge hat. Auch Geräusche können durch die so gedämmten Wände nur noch in wesentlich geringerer Lautstärke eindringen.

Durch dieses Verfahren müssen keine großen Baumaßnahmen, die auf eine Verbesserung der Wärmedämmung zielen, durchgeführt werden. Auch ein späterer Umbau ist problemlos möglich, da die eingesetzte Steinwolle zu einer Matte aushärtet.