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Welches Material für die Fenster im Haus

Beim Hausbau muss man viele Entscheidungen treffen. So auch, aus welchem Material die Fenster im Haus sein sollen. Es gibt Holzfenster, Metallfenster und Kunststofffenster. Jedes Material hat typische Eigenschaften und Besonderheiten.

Kunststofffenster
Bei Kunststofffenstern ist im Gegensatz zu Holz- oder Holz-Aluminiumfenstern kein zusätlicher Schutz von Lacken oder Lasuren notwendig. Kunststofffenster sind sehr leicht zu säubern und haben eine gute Lichtbeständigkeit. Kunststofffenster haben eine aufgrund der vorhandenen Luftkammern im Rahmenprofil eine sehr gute Dämmeigenschaft. Fenster aus Kunststoff gibt es in allen erdenklichen Farben.

Holzfenster
Holz ist der klassische Werkstoff im Fensterbau. Holz ist natürlich und ein nachwachsender Rohstoff. Holz bietet eine gute Wärmedämmung und sorgen aufgrund ihre warmen Oberfläche für Wohngefühl. Holzfenster müssen einer regelmäßigen Pflege unterzogen werden.

Metallfenster (Alluminiumfenster)
Metallfenster bieten sehr gute statische Eigenschaften. Meistens wird Aluminium eingesetzt. Die Fensterrahmen können eloxiert werden. Dadurch stehen Farben wie Bronze, Silber oder Gold zur Verfügung. Aber auch andere RAL-Farbe können durch eine Pulverbeschichtung realisiert werden. Alufenster sind leicht zu reinigen und und müssen nicht gestrichen werden.

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Fenster und Türen

Mit günstigen Kunststofffenstern Energie und Kosten sparen

Vor langer Zeit galten Kunststofffenster als unzuverlässige Gesellen. Verziehen sich unter Witterungseinflüssen, werden spröde, Schließen mit der Zeit nicht mehr dicht und so weiter. Das alles kann heute als erledigt bezeichnet werden. Moderne Kunststofffenster bestehen aus langlebigen Rahmenprofilen, die durch die eingeschlossenen Luftkammern einen ausgezeichneten Dämmwert besitzen. Sie werden aus witterungsbeständigem Kunststoff gefertigt und auch die verbauten Dichtungen sind alterungs- und witterungsbeständig. In die Rahmenprofile werden Stahlverstärkungen verbaut, die ein Verziehen ausschließen. Es gibt heute Kunststofffenster, die schon 30 Jahre ihren Dienst tun. Natürlich haben die keinen Wärmedämmwert wie heutige Kunststofffenster, denn moderne Wärmeschutzverglasungen gab es damals noch nicht, aber sie sehen immer noch aus wie neu und schließen auch nach wie vor so und das ohne eine einziges Mal renoviert oder gestrichen worden zu sein.

Schleifen – Fehlanzeige, Streichen – Fehlanzeige

Einer der größten Vorteile von Kunststofffenstern gegenüber Holzfenstern ist die Tatsache, dass Kunststofffenster der Witterung über Jahre trotzen, ohne dass die Oberfläche sichtbar altert und renoviert werden muss. Ob man das nun als Zeitvorteil rechnet, weil man die Arbeit selbst macht und nur die Farbe bezahlen muss, um Holzfenster zu streichen, oder als Geldvorteil, weil man einen Maler beauftragt, das ist letztlich egal. Es ergibt sich über die Jahre so oder so eine erhebliche Einsparung, wenn man Kunststofffenster einbaut. Wie günstig auch in der Anschaffung Kunststofffenster sein können, das kann man sehr gut mit dem Fensterkonfigurator von fensterhandel.de ausrechnen. Dort kann man vom einfachen doppelt verglasten Wärmeschutzfenster bis zum dreifach verglasten Passivhausfenster fast alle Fenstergrößen und –formen durchrechnen lassen und sich genau das Fenster aussuchen, das am besten zu den eigenen Ansprüchen passt.

Von U-Werten und Passivhausstandards

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärmeverlust pro Quadratmeter eines bestimmten Fensters anfallen. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmleistung. Ein einfach verglastes Fenster, wie es in den 70er Jahren noch in Neubauten eingebaut wurde, hatte einen U-Wert von ungefähr 5,5 W/(m²K). Ein modernes Kunststofffenster, das dem Passivhausstandard entspricht hat einen U-Wert von weniger als 0,8 W/(m²K). Das bedeutet, dass der Wärmeverlust pro Quadratmeter in den letzten 40 Jahren in etwa um den Faktor 8 gesenkt wurde. Wer heute ein Passivhausfenster einbaut verliert pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr nur noch so viel Wärme, wie mit etwa sieben Litern Heizöl erzeugt werden können. Warum auf dieses extrem sparsame Fenster verzichten, wenn man weiß, dass die Preise für Kunststofffenster trotz aller technischen Weiterentwicklung in den letzten Jahren kaum gestiegen sind?

Kunststoff, Holz oder Metall?

Zusammenfassend kann man sagen: Kunststofffenster sind heute stabil und langlebig. Sie lassen sich mit Zusatzausrüstungen sehr gut gegen Einbruch sichern oder als Schallschutzfenster auslegen. Sie verursachen keine laufenden Kosten durch Renovierung. Sie spielen dämmtechnisch in der Liga von Holzfenstern oder sogar eine Liga höher, sind in jedem Fall besser als Metallfenster. Durch die Möglichkeiten der Farbgestaltung bis hin zu Holz- oder Metalldekor sind sie auch optisch mit dem Holz- oder Metallfenster auf Augenhöhe. Nach heutigen technischen Standards spricht sehr vieles für ein hochwertiges Kunststofffenster.