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Versorgung

Heizöltanks – Warten, Sanieren und Austauschen

Viele existierende Tankanlagen sind zwischen 30 und 40 Jahre alt. Nach so langer Zeit sollte es mal in den Sinn kommen die bestehende Tankanlage auszutauschen. Mängel sind nach so langer Zeit nicht auszuschließen. Ganz speziell sollte eine Tankanlage ausgetauscht werden, wenn sich sogenannte Elefantenfüße bilden oder es zu einer Ausbuchtung im Bodenbereich des Tanks kommt. Manchmal bilden sich auch Sattel rund um die Tankanlage herum oder es kommt zu merkwürdigen Verformungen, welche die Verbindungsleitungen beschädigen. Weitere Anzeichen, dass es endlich Zeit wird die Tankanlage auszutauschen, sind Spuren einer übermäßigen Dehnung, und Unregelmäßigkeiten in der Geometrie der Tankanlage.

Diese Anzeichen bilden die Grundlage die existierende Tankanlage auszutauschen. Die Tankschutz Profis haben es sich zur Aufgabe gemacht eine alte Tankanlage zu erneuern. Nur so kann ein sparsamer und störungsfreier Betrieb gewährleistet werden. Damit überhaupt keine Schäden entstehen, verstehen die Tankschutz Profis es als Pflicht eine regelmäßige Reinigung und Wartung der Tankanlagen zu gewährleisten.

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Finanzierung

Modernisieren und Renovieren. Wie kann man einen Umbau finanzieren?

Kredite sind nicht nur dazu da, ein Eigenheim als Bauherr zu erschaffen, sondern einer bestehenden Immobilie einen modernen Anstrich zu verleihen, diese auf ein nachhaltiges ökologisches Konzept umzustrukturieren oder einfach mal einen anderen Putz zu verpassen, während das Dach neu gedeckt und die Satellitenschüssel auf Empfang gestellt werden. Fragt sich nur, wie es um die Finanzierung steht.

In das bestehende Eigenheim finanzieren

Eine Niedrigzinsphase ist für Kreditnehmer ein lohnendes Geschäft, denn der Kredit wird kaum günstiger in naher Zukunft, darum sollte das Sparen anders interpretiert werden. Statt das Guthaben auf einem Sparbuch anzusammeln, welches sich kaum vermehren wird, gilt es Verbindlichkeiten aufzubauen. Eigentlich klingt das alles überhaupt nicht logisch – warum Verbindlichkeiten anhäufen, statt Geld beiseite zu legen?

Die Logik hat einen tieferen Sinn, denn mit einer Investition in die eigene Immobilie, wird ein nachhaltiger höherer Wert geschaffen, als es auf dem Sparbuch möglich ist. Wer also nicht auf Rosen gebettet ist, wird um einen Kredit nicht herumkommen. Aber dazu später, denn zuvor gilt es zu überprüfen, wie es um die eigene Immobilie so steht. Ist das Dach noch gut gedeckt oder bröckelt bereits der Putz von den Wänden? Vielleicht sind die Abwasserrohre schon etwas älter oder ein Umbau der Räume schafft mehr Platz und Barrierefreiheit, schließlich werden die Bewohner in einem Eigenheim älter. Warum also nicht an Morgen denken, wenn die Finanzierung eines Kredits derzeit so günstig ist.

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Baumaterial

Nachhaltige Dämmmaterialien

Die energetische Sanierung durch Wärmedämmung birgt bei vielen Altbauten ein hohes Einsparpotential bei den Heizkosten. Dennoch ist die nachträgliche Isolierung mit Risiken verbunden: Dazu gehört vor allem die Bildung von Kondenswasser, welches eine Schimmelbildung mit sich bringen kann. Diese Nachteile müssen aber keinesfalls in Kauf genommen werden, ökologische Dämmmaterialien bieten optimale Eigenschaften zu vertretbaren Mehrkosten.

Problem Schimmelbildung

Der größte Unterschied zwischen konventionellen Dämmstoffen liegt darin, dass das Material natürlichen Ursprungs ist. Zudem ist die Gewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen überwiegend CO2-neutral. Hingegen ist nicht bekannt wie schlecht die Ökobilanz für konventionelle Dämmstoffe ausfällt. Um ein Kilogramm Styropor herzustellen, also jenen Dämmstoff mit der größten Verbreitung, werden fünf Kilogramm Erdöl benötigt. Nicht nur Umweltschützer stellen sich die Frage, ob es in Zeiten schwindender Ressourcen tatsächlich sinnvoll ist, Erdöl in großem Stil für Dämmmaterialien zu nutzen. Zudem sind künstliche Dämmstoffe auch wegen der Schadstoffe schwierig zu entsorgen. Praktisch ist vor allem der ganzheitliche Isolationseffekt zu bewerten: Styropor verringert zwar den Wärmeverlust, lässt aber auch Dampf nicht diffundieren. Nicht wenige Hausbesitzer können sich damit zwischen der Gefahr der Schimmelbildung durch Kondenswasser oder häufigem Lüften entscheiden – was einen Teil der guten Isolationswirkung indirekt wieder zunichtemacht.

Styropor vs. Zellulose: Moderater Mehrpreis

Biogene Dämmmaterialien aus beispielswiese Holz oder Hanf erlauben wiederum die Dampfdiffusion und verringern die Problematik der Schimmelbildung. Auch der Nachteil des höheren Preises relativiert sich bei einem Blick auf die Zahlen schnell: Ein Quadratmeter Styropor für den Dachbereich kostet etwa 12,50 Euro, während für günstige ökologische Dämmstoffe wie Einblaszellulose mit 17,50 je Quadratmeter nur ein moderater Mehrpreis fällig wird. Allerdings: Dämmmaterialien wie Hanf oder Flachs sind mit rund 30 Euro für den Quadratmeter deutlich teurer. Letztere haben aber den Vorzug, dass sie durchaus auch aus heimischem Anbau zu gewinnen sind, was den ökologischen Fußabdruck durch kurze Transportwege weiter reduziert. Das kann von Kork zwar nicht behauptet werden, dennoch hat das Naturmaterial ebenso seine Berechtigung, weil es genauso wie Holz leicht zu verarbeiten ist. Die Holzfaserplatten lassen sich leicht auf das passende Maß zuschneiden. Beim Einsatz von Zellulose werden Hohlräume geschaffen, die dann mit zerkleinerter Zellulose aufgefüllt werden, was bei Neubauten einen schnellen Baufortschritt bringt. Alle ökologischen Dämmstoffe haben zudem gemein, dass es heutzutage verhältnismäßig leicht ist, sie online über einen Anbieter im Internet zu erwerben.

Hohes Einsparpotenzial möglich

So vorteilhaft diese Dämmstoffe in technischer und ökologischer Hinsicht auch sind: Letztlich steht natürlich die Einsparung bei den Heizkosten im Vordergrund. Werden bei einem frei stehenden Altbau nur die Außenwände gedämmt, sind Studien zufolge Einsparungen von etwa 45 Prozent möglich. Erfolgt auch eine Dämmung des Dachs, können die Heizkosten gar um 70 Prozent reduziert werden. Ob sich eine Dämmung lohnt und wie schnell sie sich amortisiert, hängt dabei von individuellen Gegebenheiten sowie der baulichen Grundlage ab. Dennoch: Das Potenzial der Dämmmaßnahmen ist in den meisten Fällen so groß, dass sich die energetische Sanierung fast immer lohnt – auf ganz natürlichem Wege. Zudem wurde ein ganz anderer Aspekt noch gar nicht beleuchtet, durch die erhöhte Schalldämmung verbessert sich nämlich auch die Lebensqualität. 

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Baumaterial

Wie wird Einblasdämmung gemacht?

Gerade bei älteren Bestandsimmobilien ist in den meisten Fällen nur eine unzureichende Wärmedämmung gegeben. Um die Energiebilanz des Hauses zu verbessern, ist es sinnvoll, mithilfe der Einblasdämmung eine zusätzliche Dämmschicht einzubringen.

Vorteile der Einblasdämmung
Bei diesem Verfahren wird Steinwolle eingesetzt. Diese besteht aus verschiedensten Gesteinsarten, die auf ungefähr 1.500 Grad Celsius erhitzt und verflüssigt werden. Dieser Masse werden dann verschiedene Bindemittel zugesetzt, bevor die Fasern verdichtet und im nächsten Schritt ausgehärtet werden. Die Luftzirkulation, die beispielsweise bei einem zweischaligen Mauerwerk vorhanden ist, wird mit der Steinwolle unterbunden, was nicht nur eine bessere Energie- und Wärmebilanz, sondern auch einen optimalen Brandschutz zur Folge hat. Auch Geräusche können durch die so gedämmten Wände nur noch in wesentlich geringerer Lautstärke eindringen.

Durch dieses Verfahren müssen keine großen Baumaßnahmen, die auf eine Verbesserung der Wärmedämmung zielen, durchgeführt werden. Auch ein späterer Umbau ist problemlos möglich, da die eingesetzte Steinwolle zu einer Matte aushärtet.