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Wasserleitungen verlegen und auf Dichtigkeit überprüfen

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Arbeiten am Haus dürfen Do-it-Yourselfer in den meisten Fällen Wasserleitungen selbst verlegen. Das gilt nicht für Mieter, sondern nur für die Hauseigentümer. Wer sich selbst daran macht, Wasserleitungen in seinem Gebäude zu verlegen, sollte dennoch über ein gewisses Basiswissen im handwerklichen Bereich und etwas Geschicklichkeit verfügen. Dank neuartiger Leitungssysteme ist es dennoch heutzutage recht einfach Wasserleitungen zu verlegen und auf Dichtigkeit zu prüfen.

In der Regel werden für den Trinkwasserbedarf Leitungsmodule aus korrosionsbeständigem Stahl, Kupferleitungen mit Innenverzinnung oder günstige Kunststoffleitungen verwendet. Achtung bei der Nutzung von reinen Kupferrohren! Diese eignen sich nicht aufgrund des hohen pH-Gehalts zur Trinkwasserversorgung im Haushalt. Des Weiteren gilt es darauf zu achten, dass die Leitungen fachmännisch verlegt werden. Denn eine Versicherung zahlt nicht für einen Schaden, der durch einen Laien herbeigeführt wurde.

Wasserleitungen selbst verlegen ohne Spezialkenntnisse

Der begabter Handwerker, der über Lötkenntnisse verfügt, kann sich daran wagen, Kupferrohre selbst zu verlöten. Doch einerseits ist dies mit einem hohen Arbeitsaufwand und andererseits mit der Anschaffung spezieller Werkzeuge verbunden. Viel einfacher ist die Wasserleitungsinstallation mit sogenannten Pressfitting-Systemen. Aber auch bei der Anwendung dieses Systems sind teilweise Spezialwerkzeuge vonnöten. Nichtsdestotrotz können solche Fitting-Systeme auch ungeübte Heimwerker relativ einfach verlegen. Zu empfehlen sind beim Einbau oder der Reparatur von Wasserleitungen Kunststoffrohre. Diese sind einerseits wärme- und schalldämmend, und sie lassen sich je nach Verbindungssystem stecken oder schrauben.

Dann gilt es noch die Einbauregelungen zu beachten. Wasserleitungen sollten im rechten Winkel zu Wänden und Decken verlegt werden und im Falle von Kunststoffleitungen nicht durch heiße (Schornstein) Ausgänge führen. Auf jeden Fall sollten die Leitungen den Normen der Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) entsprechen.

Moderne Pressfitting-Systeme mit Dichtigkeitsprüfung

Handwerker und Häuslebauer, die sich etwas weiter wagen, setzen widerum auf innovative Fitting-Systeme, wie sie die Marke Tigris anbietet. Nach dem Einbau wird eine Dichtheitsprüfung mit Druckluft durchgeführt. Diese hilft dabei zu erkennen, an welchen Stellen die Verbindung fehlerhaft ist. Der hohe Luftdruck, der durch das Wasserleitungssystem gejagt wird, erzeugt an nicht korrekt verbundenen Stellen ein akustisches Leckage-Signal in Form eines hohen Pfeiftons. So kann sofort festgestellt werden, wo der Verbindungsfehler zu suchen ist.

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