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Schallabsorber gegen Lärm

Steigende Lärmbelästigung als Problemfall

Der Stadtverkehr wird zwar stetig eingedämmt, dennoch gibt es eine steigende Lärmbelästigung. Man darf nicht vergessen, dass gerade im Umgang mit dem starken Zuzug in viele Städte Deutschland auch die Lärmbelästigung steigen wird. Es ist zwingend vorgesehen, denn in Summe muss man hier auch realistisch sehen, dass zum Beispiel die Menschen sich fortbewegen müssen oder abends auf der Straße spazieren. All dies sind Faktoren, die letztlich Lärm produzieren. Ebenso kann eine stärkere Lärmbelästigung aufgrund der erhöhten Frequenz von jungen Leuten beobachtet werden. In diesem Zusammenhang kommt der Lärm eben nicht von außen, sondern entsteht im Inneren eines Hauses. Die Gründe sind dafür sehr unterschiedlich.

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Hilfreiche Tipps für das Verlegen von Parkett

Über einen langen Zeitraum hinweg übernahmen professionelle Handwerker oder zumindest geübte Laien das Verlegen von Parkett. Mittlerweile hat sich dies allerdings gewandelt. Immer mehr Heimwerker verlegen das Parkett Zuhause selber. Denn die Produkte sind derart konzipiert, dass eine einfache und komfortable Handhabung möglich ist.

Wie wird genau das Parkett verlegt?

Wenn Heimwerker beim Verlegen von Parkett die nachfolgende Anleitung befolgen, kann eigentlich nichts schief gehen. Anschließend wird die Wohnung in neuem Glanz erstrahlen.

Zunächst ist es wichtig, den Raum und das Material vorzubereiten. Denn der Parkettboden muss sich vor dem Verlegen akklimatisieren – das heißt, an die klimatischen Bedingungen im Raum gewöhnen. Nachdem das Parkett zwei Tage in dem jeweiligen Raum liegt, kann es weitergehen. Dann sollten Heimwerker ggf. eine Unterlage bzw. Trittschalldämmung verlegen, denn andernfalls können störende Geräusche beim Gehen entstehen. Die Trittschalldämmung minimiert diese Geräusche, sodass hoher Komfort gewiss ist. Die Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und das Parkett verlegen kann beginnen. Als ersten Schritt sollten Heimwerker an der Wand die erste Reihe verlegen. Dabei ist es wichtig, dass Abstandskeile zwischen Parkett und Wand gelegt werden, da sich das Holz noch ausdehnt. Das überflüssige Reststück wird nach dem Zuschneiden für den Anfang der nächsten Reihe verwendet. So bekommen die Heimwerker den passenden Versatz in ihren Parkettboden.

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Wissenswertes zu Sanitärkeramik

Keramik wird aus zahlreichen Zutaten zusammengemischt und am Ende bei sehr hohen Temperaturen gebrannt um das Material zu versiegeln. Bereits vor mehr einigen tausend Jahren stellten Menschen Behälter aus Keramik für die Aufbewahrung von Nahrung her. Seitdem hat das wandlungsfähige Material kein bißchen von seiner großen Bedeutung verloren. Im Laufe von der Jahrtausenden wurden immer mehr Gegenstände aus Keramik hergestellt, so zum Beispiel Dachziegel, Geschirr und Fliesen und natürlich auch die Sanitärkeramik.

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Vinyl ist PVC mit aufpoliertem Image – Vorteile und Nachteile des Fußbodenbelags

Hinter der Bezeichnung Vinyl verbirgt sich PVC (Polyvinylchlorid) – ein Kunststoff, der über Jahre in der Kritik stand. Als gesundheitlich bedenklich gilt der Zusatz von schadstoffhaltigen Weichmachern. Für Vinyl-Bodenbeläge, die innerhalb der EU gefertigt werden, greifen heute strenge Kontrollen. Sie stellen sicher, dass für die Fertigung ausschließlich gesundheitlich unbedenkliche Rohstoffe und Zusätze verwendet werden. Die Auflistung der Vor- und Nachteile zeigt, dass moderne Vinylböden als Alternative zu Massivholzböden oder Laminat eine Überlegung wert sind – insbesondere dann, wenn die Kosten mit über die Wahl des Fußbodenbelages entscheiden.

Wichtige Vorteile von Vinylböden

  • Pflegeleicht, kostenintensive Spezialpflege ist nicht erforderlich: durch Absaugen oder feuchtes Wischen mit haushaltsüblichen Neutralreinigern lassen sich glatte Vinylböden einfach säubern.
  • Strapazierfähig: Vinylböden sind im Vergleich zu Echtholzböden widerstandsfähiger gegen Kratzer und andere Gebrauchsspuren.
  • Geräuscharm: der Bodenbelag „schluckt“ den Trittschall – je mehr Schichten das Produkt hat, umso höher ist die Geräuschdämmung.
  • Feuchtraumtauglich: Vinyl hat eine wasserabweisende Oberfläche. Mit wasserfestem Kleber verlegte Böden sind vielseitig einsetzbar – beispielsweise im Küchen- und Sanitärbereich.
  • Leicht verlegbar: der Bodenbelag ist von der Rolle oder als Diele erhältlich. Letztgenannte wird im Klick-Verfahren schwimmend verlegt. Für ungeübte Heimwerker empfehlen sich gerollte Produkte mit verklebbarem Untergrund.
  • Recyclebar: Vinylböden sind wiederaufbereitungsfähig – beispielsweise zu Pylonen für Absperrungen im Straßenverkehr
  • Vielfältige Produktpalette für individuelle Raumgestaltung: in auf den ersten Blick täuschend echt wirkender Holzoptik bis zum unifarbenen Dekor in den Farben der aktuellen Wohntrends lassen Vinylböden viel Spielraum bei der Raumgestaltung. Für privat und gewerblich genutzte Räume gibt es unterschiedliche Qualitäten (Nutzungsklassen).

Beachtenswerte Nachteile von Vinylböden

  • Ökologisch bedenklich: als thermoplastischer Kunststoff ist Vinyl nicht auf natürlichem Wege abbaubar. Die endgültige Entsorgung muss in Müllverbrennungsanlagen mit spezieller Filtertechnik erfolgen, da bei der Verbrennung gesundheitsgefährdende Schadstoffe freigesetzt werden.
  • Nicht haptisch: im Gegensatz zu Massivholzböden (Parkett) verfügen Vinylböden nicht über Eigenwärme sowie eine natürliche Oberflächenstruktur. Die Berührung kann deshalb kein Gefühl von wohnlicher Behaglichkeit für den menschlichen Körper erzeugen.
  • Eventuell handwerkliche Vorarbeiten erforderlich: Vinylböden sind vergleichsweise dünn und weich. Bereits kleine Unebenheiten im Untergrund zeichnen sich ab und bilden optisch störende Dellen, die sich zudem im ungünstigsten Fall als Stolperfallen erweisen. Dies macht bei unebenem Unterboden im Vorfeld der Verlegung ein fachmännisches Abschleifen der Auflagefläche erforderlich.
  • Bei verklebten Böden: arbeitsintensive Entfernung: beim Ablösen von Vinylböden erweisen sich Klebereste als hartnäckig.

Die Zusammenstellung bezieht sich auf hochwertige, über den deutschen Fachhandel angebotene Produkte.

Weiterführende Informationen:
http://www.parkett-store24.de/blog/2012/06/22/boden-trends-vinylboden/
http://diebaukiste.blogspot.de/2013/11/fur-die-hohe-des-estrichs-mussen-wir.html
http://www.parkett-store24.de/info/bedeutung-nutzungsklassen-laminatboden/
http://www.baublog-liste.de/blogstart/baublog/umfragen/was-ist-dein-favorisierter-bodenbelag-im-badezimmer